Tagesberichte 2014

1. Tag: Mittwoch, 15. Oktober 2014

Wir, 15 deutsche Schüler der Klassenstufen 10/J1 und unsere Lehrerinnen Frau Schich und Frau Kentischer, trafen uns um acht Uhr morgens am Stuttgarter Flughafen um in unser Abenteuer Bisceglie zu starten. Um 10:10 Uhr startete unser Flug nach Bari. Alles verlief gut und wir landeten gegen Mittag bei 24 Grad und Sonnenschein in Italien.Viele von uns waren viel zu warm angezogen und hatten nicht mit so warmem Wetter gerechnet. Unsere Gruppe machte sich vom Flughafen Bari mit Bus und Bahn auf den Weg nach Bisceglie, wo uns unsere Austauschpartner mit Freude empfingen. Anschließend gingen wir zu unseren Partnern nach Hause, um zu essen und um uns auszuruhen. Nachmittags trafen sich einige von uns in Trani, um den ersten Abend des Austauschs ausklingen zu lassen.


2. Tag: Donnerstag, 16. Oktober 2014

Nachdem wir die erste Nacht bei unseren Austauschpartnern verbracht hatten, trafen wir uns um 8:00 Uhr am Liceo Leonardo da Vinci.

Sehr herzlich wurden wir von Frau Kentischer und Frau Schich, sowie dem Rektor des Liceo Leonardo da Vinci empfangen. Dieser verriet uns auch sofort, wo der beste Strandabschnitt zu finden sei. Kurz darauf erfolgte eine erste Einführung in unser ERASMUS+Projekt und in das BOGY-Programm von Seiten Frau Schichs. Begriffe, wie "innere- und äußere Orientierung" fielen. Diese Begriffe werden uns auch noch in den zukünftigen Tagen beschäftigen.

Nach dieser ersten Einführung in die Abrbeitsinhalte der kommenden Tage folgte ein Stadtrundgang durch Bisceglie. Mit viel "passione" und "entusiasmo" führte uns unser "guida" zuverlässig durch die malerische Altstadt Bisceglies. Kaum ein Fensterbogen, nicht einmal der kleinste Erker der geschichtsträchtigen Fassaden blieb unerwähnt. Einige Prachtbauten repräsentieren sogar mehrere Epochen. Schon zu früheren Zeiten prägten fremde Völker, wie die Normannen oder die Schwaben, das Stadtbild Bisceglies.

Am Nachmittag erfolgte schließlich der erste Teil der Arbeit im Tandem im Bereich bilinguale und binationale Berufs- und Studienorientierung. Thema dieser Tandemsitzung waren Kompetenzen und Fähigkeiten. Zunächst galt es jedoch, diese Fähigkeiten auf Italienisch zu übersetzen, um auch die eigenen Sprachkenntnisse zu erweitern. 

Unseren Tag beendeten wir dann alle individuell mit unseren Partnern.


3. Tag: Freitag, 17.10.2014

Um 8.00 Uhr sollten wir uns alle am Bahnhof von Bisceglie treffen, um nach Bari zu fahren. Mit italienischer Pünktlichkeit sind wir dann gegen 8.30 losgegangen. Als wir in Bari angekommen sind, besichtigten wir zunächst Teile der Stadt gemeinsam, darunter das Castello Svevo und die Chiesa San Nicola. Anschließend konnten wir alleine losziehen und die Stadt erkunden.

Es folgte das Highlight des Tages, unser Besuch bei der Bosch GmbH, wo uns eine interessante Werksbesichtigung erwartete. Ein sehr kompetenter und sympathischer Mitarbeiter zeigte uns die Herstellung einer Dieselpumpe, die unter anderem in manchen Arbeitsschritten komplett automatisch von Robotern hergestellt wird. Nach der Besichtigung der Produktionshallen, wurden wir von acht Personen in einem Konferenzraum empfangen, die uns die Firma und ihre Arbeit vorstellten. Es handelte sich dabei um den Werksleiter persönlich, die Personalchefs und die Chefs des Controlling. Darunter waren zwei Mitarbeiter, die sowohl in Deutschland, als auch in Italien gearbeitet haben. Diese Herren berichteten uns von ihren Erfahrungen und den kulturellen Unterschieden und der Arbeitsmentalität beider Länder. Wir konnten viele Fragen stellen, und somit schon mal einen tiefen Einblick in die Arbeitswelt dieser Firma ergattern und unsere Betriebserkundungsbögen ausfüllen, die wir extra dafür aus dem Deutschen ins Italienische übersetzt hatten. (Siehe Ergebnisse/Materialien)

Abschließend können wir sagen, dass wir diese Erfahrung nicht missen wollen.


4. Tag: Samstag, 18.10.2014

Um 8:30 morgens trafen wir uns am Bahnhof von Bisceglie. Unsere Austauschschüler mussten ganz normal in die Schule während wir uns auf den Weg zur Olivenölfabrik „Frantoio Galantino“ gemacht haben. Die Fabrik besteht aus 2 Gebäuden, dem Verwaltungsgebäude mit Fabrikverkauf und dem Produktionsgebäude.

Der Weg der Oliven beginnt, nach der Ernte und der „Anreise“, auf dem Fabrikgelände mit dem wiegen der Früchte. Es gibt dort eine Waage für Fahrzeuge, mit der die Oliven gemeinsam mit dem LKW gewogen werden und so das Gewicht bestimmt wird. Die Familie Galantino besitzt viele Olivenplantagen in der Region, kauft aber auch Oliven von Kleinbauern an. Die Oliven werden in einen sehr, sehr großen Schacht hinter dem Gebäude gekippt, fahren auf einem Förderband an einem Ventilator vorbei, um die Oliven von den Blättern zu trennen. Sie kommen dann in große Aufbewahrungsbehälter, von wo aus sie nach und nach zum mahlen gebracht werden. Galantino ist ein sehr traditionsreiches Unternehmen und sie mahlen immer noch mit Granitmühlsteinen. Die Oliven werden mit Kern gemahlen, und ein erstes Öl wird aus dem Olivenbrei abgeschöpft, das „ Affiorato „. Danach wird der Rest zentrifugiert und das Öl abgefüllt. Das Öl wird von November bis Januar hergestellt und dann in einen Tank unter der Erde gelagert. Das restliche Jahr wird das Öl nur abgefüllt und dann verkauft. Galantino hat eine breite Produktpalette, die vom normalen Olivenöl über Bioöl bis hin zu Ölen mit extra Geschmack, wie z.B. Basilikum oder Peperoni reicht.

Nach der Betriebsführung gingen wir in das Verwaltungsgebäude und durften die verschiedenen Öle probieren und selbstverständlich auch kaufen. Den Nachmittag verbrachten alle in ihren Familien. Abends gingen wir noch aus.


5. Tag: Sonntag, 19.10.2014

Den Sonntag verbrachten wir komplett ohne Programmvorgabe mit unseren Austauschschülern und da wir uns schon alle untereinander angefreundet haben, entschieden wir uns dazu den Tag alle gemeinsam zu verbringen. Eine Italienerin bot an, den Tag bei ihr zu verbringen und wir brachten alle etwas für ein gemeinsames Mittagessen mit. Es war ein wunderschöner Tag an dem wir gemeinsam getanzt, gesungen, Ballspiele gespielt und die Sonne genossen haben. Gegen Ende mussten die Italiener allerdings noch Hausaufgaben erledigen, bei denen wir ihnen geholfen haben.


6. Tag: Montag, 20.10.2014

Am Montag besuchten wir von 8 Uhr bis 11 Uhr die Schule. Dort lernten wir unsere eigenen Interessen kennen, indem jeder von uns einen Online-Interessenstest auf Italienisch durchführte. Am Ende dieses Tests wurden uns passende Berufe vorgeschlagen, von denen wir einen näher erkunden sollten. Danach erstellten wir in Italienisch einen Berufserkundungsbogen auf der Grundlage dieser Internetseite. Somit machten wir uns auch gleich über unsere Zukunft und unser Berufswünsche Gedanken. Danach hatten wir Mittagspause, in der ein Teil der Schüler nochmals durch die Altstadt schlenderte. Nach der Mittagspause trafen wir uns um 16 Uhr zur Tandemarbeit, wo wir uns mit Werten beschäftigten, die uns für unser (Berufs-)Leben wichtig sind. Zunächst übersetzten wir mit unseren Partner die Begriffe, dann führten wir die Aktivität „Wertepuzzle“ durch (siehe Materialien/Ergebnisse). Dabei sollten schließlich maximal 10 Werte übrigbleiben, die uns am allerwichtigsten sind. Diese konnten wir anschließend in unser Portfolio eintragen (siehe Materialien/Ergebnisse)


7. Tag: Dienstag, 21.10.2014

Am Dienstag trafen wir uns alle gemeinsam um 8.00 Uhr an der Schule. Im Informatikraum erstellten wir einen Lebenslauf auf italienisch mit Hilfe des EUROPASS' auf Italienisch aus. Um ca 10:30 Uhr durften wir dann in Kleingruppen auf den "mercato" in der Nähe der Schule, einige genossen ihre Freizeit auch am Strand.

Um 13 Uhr trafen wir uns wieder mit unseren Austauschpartnern, um in den jeweiligen Familien zu Mittag zu essen. Anschließend fuhren wir um 17 Uhr nach Trani, eine sehenswerte Stadt, neben Bisceglie. Wir sahen uns den Sonnenuntergang über dem Hafen an und besichtigten die berühmte Kathedrale der Stadt. Abends kamen unsere italienischen Partner und wir verbrachten noch einige Zeit gemeinsam in Trani um den Abend ausklingen zu lassen.


8. Tag: Mittwoch, 22.10.2014

Um 8.30 Uhr trafen wir uns voller Erwartung vor dem Liceo um uns

gemeinsam mit unseren italienischen Austauschpartnern auf den Weg nach Ostuni zu machen. Ostuni ist ein malerisches Dorf der Provinz Brindisi, imposant auf drei Hügeln gelegen und von Olivenhainen umgeben.

Nach ca. eineinhalb Stunden Busfahrt erblickten wir ein fast gänzlich weißes Häusermeer, das für Ostunis Beinamen "Città Bianca" sorgt.

Zunächst wurden wir zur beachtlichen Kathedrale der Stadt geführt, deren überwältigende Fresken und sehenswerten Reliefs begeistern. Danach hatten wir noch etwas Freizeit.

Trotz des nahenden Wetterumschwungs war es uns möglich, den nahe gelegenen Sandstrand bei Torre Canne zu sehen. Kurz darauf setzte der angekündigte Regen ein und wir fuhren wieder mit dem Bus in Richtung Bisceglie. Auch dort hatte ein heftiger Regen eingesetzt und einige von uns kamen pitschnass zuhause an. Es war trotzdem ein sehr schöner Tag.


9. Tag: Donnerstag, 23.10.2014

Am Donnerstag trafen wir uns wieder um 8 Uhr an der Schule, um alle gemeinsam in den Informatikraum zu gehen. Dort sollte jeder von uns eine Reflexion zum ganzen Projekt verfassen.

Um 9.00 Uhr kam Dr. Grassi, der Vorsitzende einer Arbeitsagentur, in die Schule und gemeinsam mit den italienischen Schülern durften wir uns einen langen Vortrag darüber anhören, was seine Agentur macht und wie die Lage in Apulien auf dem Arbeitsmarkt aussieht. Es war sehr informativ, also sahen wir mit einem Schmunzeln über die monotone Präsentationskunst des Herren hinweg und sahen es als einen weiteren Zuwachs von kultureller Kompetenz.

Nach dem Vortrag Dr. Grassis sind wir zurück in den Informatikraum, um unsere Reflexionen weiterzuschreiben, die restlichen Aufgaben zu vervollständigen und die letzten Dokumente zu überarbeiten bis wir um 13 Uhr gemeinsam mit unseren Austauschpartnern nach Hause gegangen sind.

Um 16 Uhr trafen wir uns dann zur letzten Tandemübung. Währenddessen durfte ein Teil einen Interessenstest ausfüllen und der andere Teil mit einem Partner eine mündliche Übung machen, die auf die Kommunikationsprüfung im Abitur vorbereiten soll. Danach wurde getauscht, damit jeder die gleiche Möglichkeit hatte zu üben. Um 18 Uhr wurden wir wieder entlassen, um den restlichen Abend noch zusammen mit den jeweiligen Gastfamilien zu verbringen. Wir schlossen uns wieder zusammen, um alle gemeinsam Pizza essen zu gehen und versuchten den kommenden Abschied vor uns hinaus zu schieben. Es war ein sehr schöner Abend, der viel zu schnell vorbei war, denn wir hatten neue Freundschaften geknüpft und viele nette Gespräche geführt.


10. Tag: Freitag, 24.10.2014

Unser Abreisetag war gekommen und wir trafen uns alle am Bahnhof von Bisceglie um uns zu verabschieden. Es waren nicht alle Italiener da, da sie zum Unterricht mussten. Bei der Verabschiedung flossen viele Tränen, da wir uns so ans Herz gewachsen sind, Es entstand ein Abschiedsbild, mit heulenden und lachenden Gesichtern, das eine sehr gute Momentaufnahme unserer Emotionen zeigt. Wir wollten uns gar nicht gegenseitig gehen lassen und so zog sich der Abschied in die Länge und wir verpassten den Zug. Das machte aber nichts, da wir einen späteren nehmen konnten und noch rechtzeitig am Flughafen in Bari ankamen. Dort verbrachten wir eine halbe Ewigkeit am Check-In um dann Verspätet zu starten. In der Luft beschäftigte uns wohl die Freude auf zu Hause, aber auch die schöne Erinnerung an die Zeit in Bisceglie.


Tagesberichte 2015

1. Tag: Mittwoch, 14.10.2015

Um 7.45 Uhr trafen wir uns auf dem Flughafen Stuttgart. Alle waren gut gelaunt und freuten sich auf die kommenden 10 Tage. 

Nachdem wir alle eingecheckt waren und unsere Familien verabschiedet hatten, konnte unsere Reise beginnen.

Um 9.50 Uhr hoben wir vom Stuttgarter Boden ab und flogen der Sonne und unseren Austauschfamilien entgegen.

Nach 1 Stunde und 40 Minuten entspannten Fluges kamen wir gesund und sicher in Bari an.  Auch unsere Koffer waren alle da und so konnten wir auch das letzte Stϋckchen unserer Reise mit gutem Gefϋhl antreten.  Am Bahnhof Bari Centrale hatten wir zuerst ein paar Probleme das richtige Gleis zu finden, aber letztendlich waren wir alle im richtigen Zug Richtung Bisceglie.

Unsere Gastfamilien erwarteten uns schon sehnsϋchtig am Bahngleis, als wir endlich am Reiseziel angekommen waren.

Von dort aus ging es dann fϋr alle nach Hause. Dort aβen wir zu Mittag und konnten uns ein wenig ausruhen.

Am Spätnachmittag trafen sich einige noch im Zentrum von Bisceglie, um sich gegenseitig kennenzulernen und die Austauschwoche gemeinsam zu beginnen. 


2. Tag: Donnerstag, 15.10.2015

Heute war unser erster richtiger Tag in Italien. Wir trafen uns um 8.00 Uhr am Liceo Leonardo da Vinci und nachdem die Italiener sich in den Unterricht verabschieden mussten,  erhielten wir Deutschen erst einmal grundlegende Informationen zu unserem Projekt und zum Programm für die nächsten Tage. Als dann fürs erste alle Fragen beantwortet waren, brachen wir zu einem Rundgang durch die Altstadt von Bisceglie auf. Nachdem wir am Meer entlang gelaufen waren und am Hafen von den Lehren einige Informationen zur Geschichte der Stadt erhalten hatten, betraten wir die Altstadt und landeten recht schnell im „Palazzo del Vescovo“, dem ehemaligen Sitz des Bischofs von Bisceglie. Inzwischen ist das Gebäude ein Museum und der sympathische „ Guida“ bot, nachdem er uns durch die Ausstellung  geführt hatte, sogar noch an, uns durch die Altstadt zu führen. Etwa die Hälfte der Gruppe ging auf sein Angebot ein. In der Stadt stellte sich unser „Guida“  schnell als wandelndes Geschichtsbuch heraus und besorgte uns sogar den Schlüssel für eine Kirche, in die man sonst nicht hineinkommt.  Es war eine sehr interessante Führung, der wir auch gerne noch länger gelauscht hätten, aber wir mussten um 13.00 Uhr wieder an der Schule sein, um uns mit unseren  Austauschpartnern zu treffen. Auf dem Rückweg trafen wir auf die andere Hälfte unserer Gruppe, die ihre Zeit am Meer verbracht und sich teilweise sogar ins Wasser gewagt hatte. Den Mittag verbrachten wir jeweils in unseren Gastfamilien und um 15.30 Uhr trafen wir uns wieder in der Schule um den ersten Teil der Tandemarbeit in Angriff zu nehmen. Nachdem um 16.00 Uhr dann sogar die Lehrer eingetroffen waren, legten wir los. Die erste Aufgabe war einen deutsch- italienischen Dialog über unsere bisherige Berufsorientierung zu führen. Danach erklärten wir uns gegenseitig, welche Möglichkeiten man in Deutschland/ Italien nach der Schule hat. Zum Abschluss unserer ersten Tandemstunde, sollten wir dann noch eine Mind Map zum Thema Selbstpräsentation übersetzen. In den nächsten Tagen werden wir auch  eine Selbstpräsentation halten. Am Abend traf sich dann noch ein Teil der Gruppe auf der „Piazza del Leone“, während der Rest den Abend in den Familien verbrachte.      


3. Tag: Freitag, 16.10.2015

Am dritten Tag in Bisceglie trafen wir uns zu Schulbeginn um 8:00 in der Schule, um unsere Projektarbeit nun wirklich zu starten. In Gruppen aufgeteilt machten wir uns an die verschiedenen Aufgaben, wie zum Beispiel einen Flyer und ein Poster zu entwerfen, die am vorherigen Nachmittag mit den Italienern erarbeiteten Übersetzungen in eine Grafik umzuwandeln oder die Website zu überarbeiten, bis wir uns dann auf den Weg zur Bushaltestelle zu machen, wo wir uns mit italienischer Pünktlichkeit (nur 15 Minuten Verspätung) auf den Weg nach Bari machten. Am Boschwerk angekommen bekamen wir eine kurze allgemeine Einführung über Bosch. Danach wurden uns die Produktionsschritte einer Dieselpumpe gezeigt, auβerdem ein Teil des weiteren Geländes, beispielsweise der Garten oder die Ausbildungsräume. Anschlieβend durften wir uns im Präsentationsraum bei Kaffee und Keksen kurz erholen, bis uns ein Abteilungsleiter seinen Lebenslauf vorstellte. In einer sehr interessanten Präsentation machte er anschaulich, wie man sich in vielen Jahren bei einer Firma hocharbeiten kann und wie wichtig die Mehrsprachigkeit heutzutage ist. Auβerdem bekamen wir die Gelegenheit, mit dem Chef des Boschwerkes Bari zu sprechen, die einzige Person an diesem Tag, die mit uns deutsch redete. Nachdem wir den sehr interessanten und informativen Besuch beendet hatten, warteten wir wieder eine gefühlte Ewigkeit auf den Bus, der uns wieder nach Bisceglie brachte, wo wir von unseren Austauschschülern- und Familien zum Abendessen abgeholt wurden. Den Abend verbrachten wir wieder alle zusammen mit einem entspannten Spaziergang durchs abendliche Bisceglie. 


4.Tag: Samstag, 17.10.2015

Am Samstag, unserem vierten Tag in Bisceglie, trafen wir uns gegen 7.40 Uhr auf dem Platz St. Margherita, von wo wir den Bus nach Ruvo di Puglia nahmen. Gegen 8.05  Uhr kam der leicht verspätete Bus nach Molfetta, wo wir in den Bus nach Ruvo di Puglia umstiegen. Dort angekommen, machten wir einen kleinen Rundgang durch die Altstadt. Frau Antifora, die italienische Lehrerin gab uns einige Informationen über die zentrale Kirche in der Altstadt und brachte uns in ein Haus, indem wir beobachten konnten, wie drei Männer bei Kerzenschein Trauben pressten, deren Saft einmal Wein werden soll.

Am zentralen Platz angekommen, hatten wir etwas Pause um in eine Bar zu gehen, einen Kaffee zu trinken oder noch einmal ein bisschen durch die Stadt zu spazieren.

Gegen 11.25 Uhr trafen wir uns wieder an einem davor abgemachten Treffpunkt und gingen in das „Museo di Jatta“, indem viele Griechische Vasen ausgestellt waren, die der Familie Jatta gehörten. In diesem Museum hielten wir uns gute 20 Minuten auf. Anschliessend nahmen wir den Bus zurueck nach Molfetta. Dort bekamen wir dann auch noch glücklicherweise  den Anschluss nach Bisceglie und kamen an der Piazza St.Margherita an.

Nachdem unsere Austauschschüler alle da waren , um uns abzuholen, liefen wir alle zusammen zum sogenannten „locale“ . Das ist ein Raum , den man für wenig Geld im Monat mieten kann. In diesem Raum aßen wir dann verschiedene Speisen , die die italienischen Austauschpartner von zuhause mitgebracht hatten. Es gab Lasagne, la Foccacia, Tramezzini , Panzerotti und danach noch zum Nachtisch , Schokoladenkuchen und Crostata.

Wir hatten viel Spaß mit Musik, Essen und Tanz!

Nach dem Festessen ging jeder mit seinem Partner nach Hause, um sich auszuruhen, weil wir schon wieder so viel gegessen hatten.

Den Nachmittag und den Abend gestaltete jeder für sich individuell mit seinem Austauschpartner. Manche blieben abends Zuhause. Doch die Meisten von uns bevorzugten es auszugehen und durch die Innenstadt zu laufen, da es ein Fest auf der Piazza mit guter und lauter Musik gab. Wir tanzten und geniessten die schöne italienische Atmosphäre.

Nach diesem aufregenden , aber gelungenen Tag , gingen wir zufrieden und mit guten Eindrücken schlafen. 


5.Tag: Sonntag, 18.10.2015

Den Sonntag verbrachten wir alle in unseren Gastfamilien.



6.Tag: Montag, 19.10.2015

Montag war der erste Tag nach dem Wochenende, was erst einmal bedeutete, dass wir wieder früh aufstehen und zur Schule mussten. Dort arbeiteten wir an unseren Aufgaben für das Erasmus Projekt weiter: der Flyer, das Plakat, die Präsentation, der Tabelle der  deutschen und italienischen  Studiengänge und die Tagesberichte. Um halb zehn brachen wir dann zu einem der Highlights unseres Aufenthaltes auf: Die Betriebsbesichtigung beim Olivenölproduzenten Galantino. Auf dem Hinweg zu Fuß, gingen wir vor Hitze fast ein und alle waren froh, endlich anzukommen. Dort wurden wir freundlich begrüßt und eingeladen, die Produktion aus der Sicht einer Olive zu erleben. Erst einmal landeten wir also alle auf einer riesigen Waage. Dann wurden wir durch den Hof geführt, wo wir  auch echte Oliven sahen, die auf einem Haufen auf die Verarbeitung warteten. Unser  Begleiter erklärte uns, dass die Saison gerade erst begonnen hatte und die großen Maschinen also noch nicht in Betrieb waren, was wahrscheinlich besser für uns war, denn so entgingen wir den Silos, den Mahlsteinen und der Zentrifuge und konnten den Erklärungen lauschen, ohne Angst zu haben als Öl zu enden. Angekommen, werden die Oliven erst einmal von ihren Zweigen getrennt. Dann werden sie, noch mit Kernen, von Granitmühlsteinen zu einer Art Olivenpaste gemahlen. Für besondere Geschmacksrichtungen, werden hier beispielsweise Kräuter mitgemahlen. Das Öl ist also hundert Prozent natürlich und ohne künstliche  Aromastoffe. In einer Zentrifuge wird diese Paste dann in drei Teile getrennt: Öl, Wasser und Feststoffe. Alle Teile werden weiterverarbeitet bzw. verwendet. Nach den Erklärungen kam dann der wahrscheinlich beste Teil des Besuches: Wir durften sieben verschiedene Ölsorten kosten, natürlich jeweils mit einem Stück Brot serviert. Knoblauchöl stellte sich als allgemeiner Favorit heraus. Letztendlich durften wir dann noch Öl für zu Hause kaufen und manche schlugen richtig zu. Um die Versandkosten zu sparen, die man ab einem Einkauf ab 95 Euro nicht mehr zahlen muss, mussten wir uns jedenfalls keine Sorgen machen. Gegen ein Uhr trafen wir uns dann wieder mit unseren Partnern und gingen zum Mittagessen nach Hause. Mehr oder weniger pünktlich um vier Uhr stand dann die zweite Tandemarbeit an. Diesmal ging es darum, eine Selbstpräsentation in der Fremdsprache zu entwerfen und diese vom Partner korrigieren zu lassen, um sie dann ins Reine zu schreiben und für eventuelle, zukünftige Bewerbungen parat zu haben. Eine harte Arbeit, für die die anderthalb Stunden auch bei konzentrierter Arbeit kaum ausreichten. Trotzdem schafften es alle, die Präsentation fertigzustellen, manche davon befinden sich nun hier auf der Website. Nach getaner Arbeit wollten dann viele noch an den Strand gehen, oder den Abend draußen verbringen, doch die Hitze vom Vormittag war verschwunden und kurz nachdem wir aus der Schule getreten waren, beglückte uns der Himmel mit dem ersten Regen unseres Aufenthaltes. Mehr oder weniger resignierend, verbrachten wir diesen Abend also in den Familien, ohne auszugehen.       

 


8.Tag: Mittwoch, 21.10.2015

Heute haben wir uns um 7.45 Uhr am Haupteingang des Liceo Leonardo da Vinci in Bisceglie für unseren ersten gemeinsamen Ausflug der deutsch-italienischen Gruppe getroffen. Mit unserem gemietetem Bus ging es dann in Richtung unserer heutigen Tagesziele; Martina Franca und Alberobello. Zwei Städte, die unter anderem vor allem für ihre Trulli bekannt sind, die wir später noch einmal genauer kennengelernt hatten. Während der zwei Stunden langen Busfahrt hatten wir eine traumhafte Aussicht auf die ionische Küste Italiens, alte zerfallene Gebäude und  zahlreiche Kleinstädte genossen, während alle damit beschäftigt waren sich mit den anderen zu unterhalten, miteinander zu  lachen, Musik zu hören, ein spannendes Buch  zu lesen oder ganz einfach aus dem Fenster zu blicken um den Ausblick zu genießen. Nach der unterhaltsamen und sprachlich gesehenen lehrreichen Busfahrt auf der italienischen Autobahn, sind wir endlich in Martina Franca angekommen. Erschöpft von der langen Anreise haben wir uns, um neue Energie zu tanken  in ein Café begeben. Voller Enthusiasmus haben wir uns in Begleitung der Lehrerinnen auf eine kleine Tour durch die wunderschöne und eindrucksvoll historische Altstadt Martina Francas gemacht. Angefangen haben wir mit dem sogenannten Arco di Sant’Antonio/ Porta die Santo Stefano, einem Bogentor, welches in das Herz der historischen Altstadt führt. Weiter ging es mit dem Palazzo Ducale, in dem wir einen schönen kleinen Einblick in das riesige Schloss bekommen. Die engen Gassen zwischen den alten beschmückten Häusern  führten uns dann anschließend an vielen Geschäften, mit vielen verschieden anlockenden Angeboten, immer tiefer in das Zentrum der Stadt bis wir auf einen Platz gekommen sind. Im Mittelpunkt, eine  gewaltig  grossen Kirche namens Basilica di San Martino, von innen noch eindrucksvoller als von aussen. Die Wände geschmueckt mit Statuen und Frescen. Nach der Besichtigung gaben uns die Lehrerinnnen noch eine Stunde Freizeit fuer uns, um uns  auf eigene Faust noch einmal in die Satdt zu begeben und um sie genauer unter die Lupe zu nehmen. Viel e nutzen die Gelegenheit, um sich den dort stattfindendem Markt anzuschauen oder besuchten, die in der Altsadt vorhandenen Läden. Nachdem die Zeit wie im Flug vergangen war, kam auch schon wieder unser Bus um uns abzuholen und uns nach Alberobello zu fahren. Innerhalb von 20 Minuten hatten wir unser Ziel erreicht um uns dann nach auf einem 30 minuetigem Marsch zu begeben. Erschöpft sind wir darauf in einer eindrucksvollen Straße gelandet, eine Strasse vollgepackt mit Trulli. Das sind  fuer apulien typische kleine Häuser mit einer meist weissen Kuppel aus Stein. Diese Strasse diente uns allen als gute Kulisse fuer Gruppenfotos.  Nachdem wir uns alle die kleine Stadt angeschaut hatten, fuhren wir dann wieder zurück nach BIsceglie.  Am Abend waren wir alle sehr müde und blieben deshalb zu Hause.                 



Dal 24 febbraio all'11 marzo 2016 la 4Bl è a Stoccarda per le attività di orientamento allo studio e al lavoro nella città più importante del Baden Württemberg. Il progetto in collaborazione con la Bosch e con il  liceo Katharina- Stift  prevede un percorso articolato di attività con trainer specializzati nel guidare i giovani sin dalle prime classi della scuola superiore ad orientarsi nella scelta del percorso universitario, di formazione nelle Hochschulen o nella formazione al lavoro attraverso percorsi di formazione professionale




25.02..2016

Il giorno 25 febbraio il gruppo di alunni italiani e tedeschi ha incontrato le giovani "ingegnere" per il coaching4 future, orientamento alla facoltà di ingegneria elettronica, meccatronica e dei materiali.


26.02..2016

I ragazzi hanno partecipato alla fiera delle imprese giovanili, circa 120, del Baden-Württemberg: un mondo nuovo da scoprire per i nostri giovani studenti


29.02.2016

Giornata piena di attività per il gruppo della 4BL impegnato nelle attività del progetto di orientamento allo studio e al lavoro :

Ore 8 inizio lavori presso il Katharina Stift  situato nel cuore di Stoccarda. Pausa pranzo alle 12:00. Ore 13:15 incontro con gli esperti del Ministero che hanno insegnato agli alunni come ci si presenta ad un colloquio di lavoro e come ci si deve comportare. Ancora una pausa di due ore e alle 18:30 abbiamo incontrato l'ingegner Motz: ha lavorato presso la Bosch di Bari Modugno per tre anni  fino a dicembre scorso. Ha raccontato della sua esperienza personale e dell'azienda, la Bosch, che ha sedi in tutto il mondo.

 

Fine delle attività alle ore 21:00 e fuori nevicava


01.04.2016

Ancora una giornata di incontri per il gruppo dell'Erasmus plus impegnato nel percorso di orientamento allo studio e al lavoro. Mattinata alla Bosch di Feuerbach con visita ad uno degli stabilimenti, ritorno a  scuola e poi ancora un'incontro con gli "Ausbildungsbotschafter"- gli ambasciatori per la formazione post scuola superiore, per sapere come funziona in Germania con l'università, dove si studiano Medicina, Farmacia,

Odontoiatria, e le Hochschulen,termine  che non ha una traduzione precisa in italiano. Le Hochschulen, alla lettera scuole alte, offrono una amplissima scelta di indirizzi di studio


02.04.2016

Inizio giornata presso la Camera di Commercio Italiana dove abbiamo incontrato la dott.ssa  Isabella Pignagnoli che ha presentato un quadro dettagliato sui rapporti commerciali tra la Germania e l'Italia.

 

Pomeriggio al BIZ- Agentur für Arbeit dove i ragazzi sono stati informati sull'organizzazione e la strutturazione del "sistema" orientamento - formazione-ricerca del lavoro in Germania.


03.04.2016

Giornata dedicata alla visita di una delle attrazioni di Stoccarda, il Daimler Museum.

Nel pomeriggio visita guidata allo Schloss Solitude, piccolo castello in altura progettato e fatto costruire da Karl Eugen von Wüttemberg per riposarsi e andare a caccia. Per Casanova questo castello  era addirittura più bello di Versailles, davvero un piccolo gioiello.

 

Nell'attesa del Bus 92 verso il castello abbiamo scoperto per caso la chiesa am Feuersee. Le acque di questo piccolo lago erano impiegate in tempi lontani per spegnere gli incendi, di qui lago del fuoco, Feuersee


04.04.2016

 

 

Intensa giornata di lavoro presso il Koenigin-Katharina.Stift. Mattinata trascorsa a sistemare il nuovo materiale per il sito web dell'Erasmus plus

http://erasmusplus-stuttgartbisceglie.jimdo.com/

Poi, breve pausa pranzo, e a seguire, alle 14,00 incontro con lo scrittore tedesco Stephan Knoesel.

Due anni fa Stephan aveva presentato il suo romanzo "Jeckpot" da noi al liceo ed ora, ancora un nuovo incontro per il nuovo romanzo "das absolut schoenste Maedchen der Welt und ich" Io e la ragazza più bella del mondo(absolut, vuol dire assolutamente.....provate voi a sistemare questo avverbio nella traduzione italiana del titolo!!!!)   Stephan vive a Monaco ed ha lavorato come sceneggiatore per televisioni tedesche, soprattutto bavaresi.Nel 2010 è apparso il suo primo romanzo "Echte Cowboys" (veri cowboys) per il quale ha vinto il "Kunstfoerderpreis".

http://www.stephanknoesel.de/biografie/ 

Knoesel scrive romanzi per ragazzi e in questo orientamento allo studio e al lavoro ci piace pensare che anche far lo scrittore può essere "un lavoro per la vita".

 Il Koenigin Katharina Stift si caratterizza per il percorso bilingue,italiano e tedesco; i ragazzi che lo frequentano fanno l'esame di maturità in Italiano e Tedesco e conseguono un doppio diploma, al contempo è anche liceo per gli "hochbegabt, per i super dotati. Nel gruppo tedesco dello scambio ci sono infatti alunni che frequentano il liceo e contemporaneamente sostengono esami all'università per cui conseguiranno la laurea prima di conseguire il diploma del liceo: questo è possibile in Germania solo per i "super dotati". Tra questi ragazzi vi è anche Katrin che ha vinto l'anno scorso il concorso come migliore giovane scrittrice e vorrebbe fare la scrittrice in futuro per professione.

Dopo l'incontro con l'autore abbiamo visitato la Staatsgalerie, in stile neoclassico, e  la Neue Staatsgalerie, un'ampia struttura  progettata dall'architetto James Stirling in stile post-moderno. Questo complesso di edifici è a soli cinquanta passi dal Koenigin Katharina Stift! 

http://www.staatsgalerie.de/geschichte/neu.